Lebensintegration


In meiner Arbeit gibt es eine Grundrichtung, sie heißt: “Werden, was wir sind.”

Man findet sich vor, jeden Morgen neu. Man ist sich selbst sozusagen eine Tatsache, ein “harter Fakt” – so wie man ist, ob mit heller oder dunkler Haut, ob als Frau oder als Mann, ob dick oder dünn, ob mit voller oder mit eingeschränkter Gesundheit. Viele Menschen leiden an dem, was sie da vorfinden, ich kenne das auch.

Hier jedoch geht es nicht darum, “an sich zu arbeiten”. Das führt wie jeder Versuch der Selbstoptimierung zu nichts weiter als zu noch mehr Anstrengung, noch mehr Kampf, noch mehr Schmerzen. Es führt einen weg vom eigenen Leben, man geht dabei mit sich um wie vielleicht früher die eigenen Eltern oder wie manche Lehrer. Das macht müde.

Ich unterstütze mit den folgenden Arbeitsformen einen Weg, wie man sich selbst, also dem was man morgens im Spiegel vorfindet, in Achtsamkeit, Demut und Liebe begegnen kann. Diese Perspektive unterscheidet zwischen dem “Jetzt” meiner Gegenwart und dem “Damals” früherer Bedrohungen oder Paradiese. Sie sind vorbei, und wir sind noch da. Wenn man anfängt, dies wirklich zu fühlen, öffnet es ungeahnte Zugänge zu den eigenen Kräften.
 
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Die Eltern (IV). Mich selbst sein lassen.

Gepostet von am Mrz 13, 2016 in Aktuelles, Blog, Galerie, Lebensintegration | 4 Kommentare

Die Eltern (IV). Mich selbst sein lassen.

„Ich lasse mich selbst als das Kind meiner Eltern so, wie ich mich jetzt vorfinde, ohne mich anders haben zu wollen.“ Vorweg: Ich schreibe hier nicht darüber, wie man seine „Muster“ los wird. Das geht nämlich nicht. Und darum geht es auch nicht. Das „Los Lassen“ wie das „Los Werden“ leben von der Illusion, dass man wirksam an sich arbeiten könne. Für Erwachsene jedoch ist die Zeit des „An sich Arbeitens“ vorbei, sowohl im persönlichen Leben als auch in Therapie und Beratung. Wer an sich arbeitet, arbeitet gegen sich. Hier geht es darum, sich zu lassen, samt der „Muster“.

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Die Eltern (III). Vom Heimkommen der kindlichen Wünsche

Gepostet von am Mrz 12, 2016 in Aktuelles, Blog, Lebensintegration | Keine Kommentare

Die Eltern (III). Vom Heimkommen der kindlichen Wünsche

Die realen Personen hinter dem Bild unserer Eltern können wir solange nicht sehen, wie wir das Ideal von ihnen aufrecht erhalten, im “Guten” wie im „Schlechten”. Uns selbst übrigens auch nicht, denn mit dem Ideal der Eltern ist immer ein ideales Selbst verbunden. Die Welt ebensowenig, jedenfalls nicht wie sie ist, denn am Eltern-Ideal bildet sich natürlich auch unser Ideal von der Welt heraus. Eines geht nicht ohne das andere. Lesen Sie mehr …

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Die Eltern (II). Ideal und Wirklichkeit

Gepostet von am Mrz 11, 2016 in Blog, Galerie, Lebensintegration | 2 Kommentare

Die Eltern (II). Ideal und Wirklichkeit

“Ich lasse meine Mutter und meinen Vater so, wie sie sind, ohne von ihnen als Eltern etwas anderes zu verlangen.” Für die meisten Menschen wäre dieser Satz schlicht der Aufruf zum Verrat, zum Verrat an den eigenen Idealen. Das ist er auch, und er ist notwendig. Ohne diesen „Verrat“ an den eigenen Idealen, ohne den inneren Schritt vom Idealbild zur Wirklichkeit des Lebens, wird niemand innerlich erwachsen.

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Die Eltern (I). Nehmen und Verlassen.

Gepostet von am Mrz 10, 2016 in Aufstellungsarbeit, Blog, Galerie, Lebensintegration | 6 Kommentare

Die Eltern (I). Nehmen und Verlassen.

Man nimmt seine Eltern, indem man sie verlässt. Es ist ein Aufgeben und gleichzeitig ein Finden. Indem ich als erwachsener Mensch alle inneren wie äußeren Ansprüche an Vater und Mutter aufgebe, geschehen zwei Dinge auf einmal: ich beginne, meine tatsächlich vorhandene Freiheit zu realisieren. Gleichzeitig stelle ich fest, dass ich allein bin. Ich bin ganz mit mir selbst. Ich finde: mich. So wie ich bin.

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Von der Kunst des paarweisen Zusammenlebens. Fünf Thesen. (Ü 40 …)

Gepostet von am Sep 5, 2015 in Aktuelles, Beratung, Blog, Galerie, Lebensintegration | 10 Kommentare

Von der Kunst des paarweisen Zusammenlebens. Fünf Thesen. (Ü 40 …)

I. Über das Zustandekommen eurer Paarbeziehung habt nicht ihr entschieden. Über das Ende werdet ihr ebenfalls nicht entscheiden. II. Wenn du in deiner Paarbeziehung leidest, leidest du an dir selbst. Deinem Partner ergeht es ebenso, nur eben mit sich. III. … Lesen Sie mehr.

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Lebens-Integrations-Prozess

Gepostet von am Jun 6, 2014 in Blog, Lebensintegration | 1 Kommentar

Lebens-Integrations-Prozess

Der Lebens-Integrations-Prozess ist ganz auf das Hier und Jetzt ausgerichtet. Es geht nicht mehr um die Lösung von Problemen, sondern darum, das äußerliche, durch das Lebensalter gegebene Erwachsensein auch innerlich (emotional) zu vollziehen und die damit verbundene innere Freiheit wirklich anzunehmen. Er wirkt in der Tiefe langfristig lösend und stärkend.

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Wozu bin ich krank? Systemische Erkundungen

Gepostet von am Jun 6, 2014 in Blog, Lebensintegration | Kommentare deaktiviert für Wozu bin ich krank? Systemische Erkundungen

Wozu bin ich krank? Systemische Erkundungen

  Man ist es gewohnt, Krankheitssymptome zu bekämpfen, damit man weiterleben oder es zumindestens aushalten kann. Die moderne Medizin und die Naturheilkunde leisten dabei oft Wunderbares. Krankheitssymptome sind jedoch nicht ausschließlich Feinde des Lebens. Sie sind auch Botschafter unseres Inneren – mit einer besonderen Dringlichkeit. Systemische Erkundungen sind dazu geeignet, sie nach dieser Botschaft zu befragen. Hier begegnen Sie denjenigen Anteilen Ihres Daseins, für die Ihre Symptome aktiv sind. Jedes hartnäckige Symptom...

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Inklusion von Behinderung

Gepostet von am Jun 6, 2014 in Blog, Lebensintegration | Kommentare deaktiviert für Inklusion von Behinderung

Inklusion von Behinderung

  Mir begegnen häufig Menschen, deren Behinderung jeder sehen kann. Die Arbeit mit ihnen wird davon jedoch nicht beeinträchtigt, eher im Gegenteil. Einige Beispiele dafür: Ein Jugendlicher, der seit Jahren nicht sprach, ließ sich auf eine kleine Serie von Einzelaufstellungen ein – und begann wieder zu reden. Eine blinde Frau beeindruckte mich als die untrüglichste und präziseste Stellvertreterin, die ich je erlebt habe. Sie konnte offenbar alles spüren. Aufstellungen mit Rollstuhlfahrern wurden durch ihre Einschränkungen in keiner...

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Das Buch zur Lebensintegration

Gepostet von am Apr 18, 2014 in Aktuelles, Blog, Galerie, Lebensintegration | Keine Kommentare

Das Buch zur Lebensintegration

Wilfried Nelles, Thomas Geßner: Die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Der Leben-Integrations-Prozess in der Praxis. Innenwelt Verlag Köln, 350 Seiten, Broschur, 17,95 €. ISBN 9783942502306 Zu finden beim Buchhändler Ihres Vertrauens oder beim Innenwelt Verlag, bei Meditation and More, bei Amazon.   Leseprobe (PDF) Inhalt Wir stellen hier eine Perspektive auf das eigene Leben vor, in der nichts von dem, was es darin gab, falsch ist. Alles hat sich gelohnt. In dieser Perspektive wird das, was war, zur Kraftquelle für das Leben hier...

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