23.04. – 25.04.2021 Wien: Lebens-Integrations-Prozess, Krankheit und Seele

Nelles Institut Österreich

Offenes LIP-Seminar und Grundstufenkurs

Kursleitung
Thomas Geßner

Veranstaltungsort
Institut Dr. Schmida, Lehárgasse 1/2, 1060 Wien

Kurszeiten
Fr, Sa und So 10:00 – 18:00

(für Teilnehmende der Grundstufe weiterhin: Mo 10:00 – 17:00)

Veranstalterin
Nelles Institut Österreich, Suse Legler
Kurs-Informationen, Gesamtprogramm

Anmeldung
suse.legler@lebensintegrationsprozess.at

zur Grundstufe
In der Grundstufe liegt der Schwerpunkt auf dem persönlichen Erleben des LIP und der phänomenologischen Aufstellungsarbeit. Sie schauen auf Ihre eigenen inneren Prozesse, sehen und fühlen Ihr Potential und Ihre Grenzen, sind Klient, Stellvertreter und Beobachter, stellen persönliche wie fachliche Fragen und wachsen so im Laufe von einem Jahr in die phänomenologische Aufstellungsarbeit hinein.

Neben dem inneren Klärungs- und Wachstumsprozess, den Sie dabei durchlaufen, lernen Sie sowohl praktisch wie theoretisch die Grundlagen der phänomenologischen Psychologie und Aufstellungsarbeit und bekommen ein Gefühl dafür, ob die therapeutische / beraterische Arbeit für Sie eine passende berufliche Perspektive sein kann.

zum Thema dieses Kurses

Viele Menschen erleben Krankheit vor allem als Störung, und das ist sie auch. Krankheitssymptome zeigen jedoch nicht nur ein „gestörtes Funktionieren“ an, sondern ebenso auch lebenswichtige innere Bewegungen, deren Antrieb sich im Alltag nicht so ohne weiteres wahrnehmen lässt. Unsere Symptome verweisen auf unbewusste Liebe.

Meine These lautet: In unseren Symptombildungen geht es um die innere Balance zwischen Überleben und Wachsen. Der Wachstumstrieb und der Überlebenstrieb verhandeln darin ein Gleichgewicht, das besser zu unserem aktuellen „Jetzt“ als zu unserem früheren „Damals“ passt, etwa im Mutterleib, während der Kindheit oder der Jugend. Das bedeutet: unsere Symptome verweisen auf eine Lebensbewegung, die gerade für uns „dran ist“. Sie scheinen damit einer umfassenden Art von Gesundheit zu dienen: unserem inneren „Ganzsein“.

Im Vortrag und im Kurs schauen wir in der Perspektive des Lebens-Integrations-Prozesses (LIP nach Nelles) auf das, was Symptome und Krankheit für uns tun – im Vortrag eher mit Hintergrundinformationen, Im Kurs eher mit praktischer Aufstellungsarbeit.

Wir beginnen, unsere reale Gegenwart von jenen Echos aus vergangenen Überlebensmustern zu unterscheiden, aus denen unsere Symptome ihre Gestalt und Kraft beziehen. Wir fragen unsere Symptome, was sie von uns wollen, und hören ihnen mit offenem Herzen zu. Dadurch können wir ihre seelischen Auftraggeber entlasten und die Arbeit der Medizin wirksam unterstützen. 

Dies führt viele Symptome in eine Entspannung.

Hinweis
Ich arbeite nur mit Symptomaufstellungen, wenn die Betroffenen sich in medizinischer Behandlung befinden. Symptomaufstellungen sind kein Therapie-Ersatz.

Video zum Thema

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