Die Wand

Ausbildung in phänomenologisch-systemischer Aufstellungsarbeit,

Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und Beratung

Hauptstufe V (zwei Jahre), Beginn am 17.09.2026 in Halle (Saale) 

Übersicht

Die zweijährige Hauptstufe in phänomenologisch-systemischer Aufstellungsarbeit, Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und Beratung berührt in geschlossener Gruppe alle Aspekte dieser Arbeit, welche aus meiner Sicht zu ihrer beruflichen Ausübung nötig sind.

Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, Ihnen eine solide Basis in phänomenologischer Haltung und Vorgehensweise zu geben sowie ihre differenzierte und professionelle Anwendung in zeitgemäßer Aufstellungsarbeit, im Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und in Beratungskontexten zu erlernen bzw. weiter zu entwickeln – und zwar so, wie es Ihnen entpricht.

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Sie in ein tiefes Verständnis für unsere seelischen Bewegungen und die Entwicklung unseres Bewusstseins begleitet. Sie erschließen sich die Hintergründe der Aufstellungsarbeit, indem Sie ganzheitlich an Ihrer unmittelbaren Erfahrung lernen. Sie trainieren Ihre Wahrnehmung sich selbst und anderen gegenüber.

Sie haben regelmäßig Gelegenheit zu gemeinsamer praktischer Arbeit sowie zur intensiven Selbstbegegnung, um Ihre Fähigkeiten und Ihr Selbstvertrauen in der beruflichen Arbeit mit Einzelnen und mit Gruppen zu unterstützen. Unabhängig von der Anwendung im beruflichen Kontext bietet die Hauptstufe unzählige Gelegenheiten und Anregungen für Ihr ganz persönliches Wachstum.

 

Fokus

a) Phänomenologische Haltung In der Arbeit folge ich dem, was im gegenwärtigen Moment erscheint, ohne es zu bewerten oder verbessern zu wollen. Ich wende mich dem, was gerade erscheint, offen und in Liebe zu und lasse mich davon belehren. Diese Vorgehensweise erfordert (und übt) die präzise Wahrnehmung meiner selbst und meines Gegenübers.

b) Aufstellungsarbeit mit stellvertretender Wahrnehmung und ihre systemischen, psychologischen und spirituellen Hintergründe. Sie macht innere und zwischenmenschliche Bewegungen und Systeme wie ein mehrdimensionaler Spiegel sichtbar und erlebbar. Dadurch setzt sie kraftvolle Impulse für das Zu-sich-selbst-Kommen aller Beteiligten, was ich gleichsetze mit Gesundung.

c) Die Eigenart der verschiedenen Lebensstufen (Mutterleib, Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Reife, Alter, Tod) und das vom Leben selbst mitgegebene Ureigene eines jeden Menschen, samt ihren Konsequenzen für die Aufstellungsarbeit. Ich profitiere dabei vom Bewusstseinsmodell nach Wilfried Nelles und seinen Anwendungen in der Aufstellungsarbeit mit dem Lebens-Integrations-Prozess (LIP).

d) Aktuelle Entwicklungen wie etwa mein Umgang mit Symbiose und Symptombildungen sowie mit Verkörperungen und seelischen Bewegungen in der Aufstellungsarbeit, weiterhin meine Theorie zur abhängigen Liebe und zum Gewissen, zu „Selbst und Bewusstsein“, zu „Trauma“, Illusion und Spiritualität. Diese Arbeit bewegt sich immerfort weiter.

 

Inhalt

In einer auf die Gegenwart und ihre Erscheinungen bezogenen Haltung werden alle mir zugänglichen Formate der Aufstellungsarbeit gelehrt, in Selbsterfahrung erlebt, reflektiert und geübt:

  • in phänomenologisch-systemischer Perspektive: System-, Symptom-, Paar-, Supervisions-, Organisationsaufstellungen, Matrixen u.a.m.,
  • in existentieller Perspektive: das Bewusstseinsmodell und der Lebens-Integrations-Prozess (LIP) nach Nelles sowie seine Anwendungen in Aufstellungsarbeit, Beratung und Supervision,
  • die phänomenologische Arbeitsweise in Einzel-, Paar- und Gruppen-Settings sowie im Business-Bereich und in der Beratung.

Für wen

Die Hauptstufe ist offen für Absolventinnen und Absolventen der einjährigen Grundstufe bei Geßner Aufstellungen bzw. an einem der europäischen Nellesinstitute, außerdem für Menschen mit vergleichbarer Aufstellungserfahrung (ca. 20 Seminartage mit Aufstellungen) aus dem im weitesten Sinne begleitenden Feld, etwa Seelsorger, Therapeutinnen, Coaches, Medizinerinnen, Pädagogen. Letztere werden gebeten, zur gegenseitigen Orientierung vorher bei mir ein Seminar zu besuchen.

Kooperationen | Hospitation

Ich kooperiere mit dem Nelles Institut (Marmagen/Berlin), wo das Bewusstseinmodell und der LIP nach Nelles entwickelt wurden, sowie mit meiner Frau und Kollegin Melanie Geßner als Expertin für die Beratung von Menschen, die sexualisierte Gewalt (Missbrauch) erlebt haben.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hauptstufe können gegen eine Hospitationsgebühr (üblicherweise 1/2 der vergleichbaren vollen Kursgebühr am Heimatinstitut) bei den offenen Aufstellungsseminaren der Nelles Institute in Europa sowie bei Katharina Burmeister in Leipzig hospitieren. Dasselbe gilt auch umgekehrt.

Anerkennungen

Die Hauptstufe wird von der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) gemäß ihren Richtlinien als berufliche Weiterbildung in Systemaufstellungen anerkannt.

Wer mit diesem Abschluss für sich selbst eine Anerkennung als Systemaufstellerin / Systemaufsteller bei der DGfS anstrebt, absolviert unabhängig von mir und zusätzlich zu den hier ausgeschriebenen 36 internen Kurstagen (288 UE) 11 weitere externe Tage (88 UE): 5 Tage Aufstellungstraining in selbst organisierten Peergruppen sowie 6 Tage Hospitation bei als Lehrtrainerinnen und Lehrtherapeuten der DGfS anerkannten Systemaufstellerinnen und Systemaufstellern. 

Die Hauptstufe wird außerdem von den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein als berufliche Bildungsmaßnahme zur Bildungsfreistellung anerkannt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können daher für die Kurstage bei ihren Arbeitgebern Bildungsurlaub beantragen.

 

Kurszeiten, Termine, Ort

Kurszeiten

Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 10:00 – 18:00,
Sonntag 10:00 – 15:00 aktuelle Änderung gegenüber der angegebenen Zeit in Flyern und Broschüren –

Termine Hauptstufe V, 2026 – 2028

17.09. – 20.09.2026 Kurs 1, Einführung / Das symbiotische Einheitsbewusstsein: ungeborenes Kind, abhängige Liebe und Geburt. Thomas Geßner

10.12. – 13.12.2026 Kurs 2, Das Wir-Bewusstsein und die Kindheit: Herkunftsfamilie, Gefühle und Gewissen. Thomas Geßner 

01.04. – 04.04.2027 Kurs 3, Das Ich-Bewusstsein und die Jugend: Gegenwartsfamilien, Denken und Ich-Bildung. Thomas Geßner. Gastdozentin zum systemischen Umgang mit sexualisierter Gewalt (Missbrauch): Melanie Geßner, Halle (Saale)

24.06. – 27.06.2027 Kurs 4, Trauma, Illusion und Spiritualität: „Trauma“ und Aufstellungsarbeit, Neurose und Seele. Thomas Geßner

09.09. – 12.09.2027 Kurs 5, Das System und Ich: Organisation, Bewusstsein und Aufstellungsarbeit. Thomas Geßner

02.12. – 05.12.2027 Kurs 6, Phänomenologische Haltung und Gegenwärtigkeit in Aufstellungsarbeit und Beratung. Thomas Geßner

02.03. – 05.03.2028 Kurs 7, Das erwachsene Selbst in der Aufstellungsarbeit: Liebe und Bewusstsein, Seele und Therapie.

08.06. – 11.06.2028 Kurs 8, Einzelaufstellungen und Paare, Phänomenologie von Sexualität, Intimität und Beziehung. Thomas Geßner

07.09. – 10.09.2028 Kurs 9, Reife, Alter und Tod – Lebensintegration, Kreativität und Hingabe. Abschluss der Ausbildung. Thomas Geßner

Versäumte Kursteile können ohne weitere Kosten in der nachfolgenden Hauptstufe VI oder bei den offenen Grundstufenkursen („Gesehen werden“) in Halle nachgeholt werden.

Ausbildungsort

Saltlabs Glaspalast, Leipziger Straße 70, 06108 Halle (Saale)

Zugang zum Glaspalast im Innenhof: Toreinfahrt neben dem „Koffij“ zwischen Hausnummer 70 und 71

 

Anreise: vom Hauptbahnhof Halle zu Fuß 8 min Richtung Innenstadt/Markt

Parken: in der fußläufigen Umgebung, z.B. Parkhaus „Charlottencenter“ in der Dorotheenstraße

 

Investition

5.800,00 € in 2 Raten a 2.900,00 € zur Anmeldung und zum 01.09.2027

6.000,00 € in 4 Raten a 1.500,00 € zur Anmeldung und jeweils zum 01.03.2027, 01.09.2027, 01.03.2028

Hinweis: Übernachtungen und Mahlzeiten sind nicht im Preis enthalten.

Nachfragen

Zur Anmeldung

Curriculum

Die neun Kursteile führen durch das thematische Spektrum dieser Ausbildung. Sie enthalten die jeweils aktuellsten Ausführungen zur Theorie und Methodik, praktische Übungen, ausführliche Selbsterfahrung mittels Aufstellungen sowie Supervision. Dieses Curriculum erfüllt alle Standarts für Weiterbildungen der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS). In vielen praktischen wie theoretischen Punkten geht es weit darüber hinaus.

 

1 Einführung in die Ausbildung und in die Aufstellungsarbeit / Das Symbiotische Einheitsbewusstsein: ungeborenes Kind, abhängige Liebe und Geburt

  • Einführung in die Ausbildung, Geschichte und Entwicklungen in der Aufstellungsarbeit
  • Bert Hellinger und Nachfolgende: klassisches Familienstellen, Strukturaufstellungen, Bewegungen der Seele
  • Aufstellungsarbeit und aktuelle therapeutische Schulen
  • Resonanzphänomene, Rolle und stellvertretende Wahrnehmung
  • die Entwicklung des körperlichen Mitschwingens in Symbiose (Spüren)
  • das Modell zur Evolution des Bewusstseins nach Wilfried Nelles
  • die abhängige Liebe als Bewegung des Überlebens/der Anpassung
  • die Selbst- oder geistige Liebe (innere Vision) als Bewegung der Selbstwerdung
  • Eicheltheorie (James Hillmann)
  • Zeugung, Schwangerschaft, Geburt, Abbruch, Fehlgeburt, verlorener Zwilling
  • Übernommenes, Trauma und andere intrauterine Anpassungsleistungen
  • das Paradigma der Geburt: Trennung, Entstehung und Funktion von Trauma und Ideal
  • Mehrgenerationenphänomene: die Inkarnation von Geschichten
  • Archetypen des Symbiotischen Einheitsbewusstseins, Körpergedächtnis und Seele
  • kollektive Erscheinungen des Symbiotischen Einheitsbewusstseins

Praxis 

  • Auftragsklärung I: Ich, mein Klient/meine Klientin und die Gruppe
  • Übertragung / Gegenübertragung und die eigenen Eltern
  • Fokus, Kommunikation und Energie in Aufstellungen
  • Übungen zu innerer Sammlung und Stille
  • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
  • Aufstellungsarbeit als Körper- und als Seelen-Arbeit
  • körperliche und seelische Resonanzphänomene
  • Übungen zu Pacing, Atem, sicherer Gegenwart, Raum halten I
  • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

 

2 Das Gruppenbewusstsein und die Kindheit: Herkunftsfamilie, Gefühle und Gewissen

    • Resonanz II: körperliches Mitschwingen über die Distanz zum Gegenüber (Fühlen)
    • wie das Kind liebt: abhängige Liebe – Kooperation gegen Sicherheit
    • Ordnungen der abhängigen Liebe – die Koordinaten des Wir-Bewusstseins
    • Bindung, Zugehörigkeit, Ausgleich, Ordnung nach der Zeit
    • Das Gewissen als Sicherheits- und Zugehörigkeitsorgan – der Kitt des „Systemischen“
    • „Verstrickung, Lösung, (unterbrochene) Hinbewegung“: jetzt und damals
    • die zwei gleichzeitigen Leben des Kindes (James Hillman, Eicheltheorie)
    • kindliche Symptombildung als Anpassungsleistung der abhängigen Liebe
    • Kindheit als Quelle der Kraft wie als Quelle späterer „Neurosen“ (Sitz im Leben)
    • die Herkunftsfamilie: Geschwister, Zwillinge, tote Geschwister, Adoption, Pflegekinder, Patchworkfamilie
    • die eigenen Eltern, das Nehmen bzw. Verlassen derselben und erste Konsequenzen
    • gesellschaftlicher Rahmen: kollektive Erscheinungen des Gruppenbewusstseins

     Praxis

    • Primär-, Sekundär- und übernommene Gefühle
    • Übungen zu einer nondirektiven und wertschätzenden Beratungshaltung
    • Kommunikation in der Aufstellung, Interventionen, Aufbau, Abschluss
    • Erscheinungsweisen der abhängigen Liebe sehen lernen
    • die Arbeit mit dem „inneren Kind“ von der sicheren Gegenwart aus
    • Aufstellungsarbeit als Symptomaufstellung – wohin führt das Symptom?
    • Beratung: „Hypothesenbildung“ und „Entscheidung“ – angewandte Phänomenologie
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • Aufstellung von Herkunftsfamilien unter Anleitung, Fallarbeit, Supervision

     

    3 Das Ich-Bewusstsein und die Jugend: Gegenwartsfamilien, Denken, Ich-Bildung. Thomas Geßner.

    Gastdozentin zum systemischen Umgang mit sexualisierter Gewalt (Missbrauch): Melanie Geßner, Halle (Saale) – 1 Tag

    • Resonanz III: körperliches Mitschwingen im Virtuellen: Denken als rationaler Modellbau
    • Pubertät: abhängige (kindliche) Liebe in der Negation – Rebellion zur Sicherheit
    • Das notwendige Nein: die Lösung aus der Familie und die Ich-Bildung
    • Autonomie als unvermeidbares jugendliches Missverständnis
    • jugendliche Symptombildung als Anpassungsleistung abhängiger Liebe in der Negation
    • Pubertät: Männliches und Weibliches I, Suche, Familiengründung
    • die Gegenwartsfamilie: Sexualität und Liebe, Partnerschaftsformen
    • Elternschaft, Kinder, Leben in der Patchworkfamilie, die eigenen Eltern III
    • Opferstatus und verinnerlichte Kindheit: du bist mehr als deine Geschichte
    • Übergriff, Missbrauch, Täter-Opfer-Dynamiken, Schuld
    • gesellschaftlicher Rahmen: kollektive Erscheinungen des Ich-Bewusstseins

    Praxis

    • Auftragsklärung II: das Anliegen als Teil und Ausdruck der Neurose
    • Gesprächsführung, wahrnehmen und würdigen
    • Hypothesen, kurztherapeutischen Interventionen
    • die Rolle der eigenen Anliegen als Aufsteller und Aufstellerin
    • Ordnungen des Helfens, das angemessene Nicht-Helfen
    • die Arbeit mit dem Nein, Widerstände als Loyalitäten / Sicherheitsgeländer
    • Aufstellungsarbeit zur ganzheitlichen Distanzregulierung und Trauma-Entspannung
    • die Arbeit mit Runden
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • Aufstellung von Gegenwartsfamilien unter Anleitung, Fallarbeit, Supervision

    4 „Trauma“, Illusion und Spiritualität: Verkörperungen, Neurosen und das Gegebene in der Aufstellungsarbeit

    • „Trauma“: Phänomenologie, Funktion und innere Dynamik
    • Krankheit und Symptom – Rettung und Heilung
    • Körper und Seele in der Wechselwirkung
    • menschliche Körper lesen: Kampf, Flucht, Lähmung
    • Täterintrojekt, Neurose und Seele – Retraumatisierung, Dissoziation und Integration
    • Traumafolgestörungen, „Trauma“ in Beziehungen
    • Funktion von Illusionen und Weltbildern – Neurose und Ideal
    • die Neurose als das Gewissen des Ich-Bewusstseins: Wächterfunktion neurotischer Muster
    • Reale Erfahrung, Verdrängung und konstruierte Erinnerung
    • Ausgewählte Symptombildungen in der Praxis: Depression, Angst, Sucht, Bulimie, Suizid
    • Persönliches Leiden und sekundärer Krankheitsgewinn
    • Was heilt? (W. Giegerich)

    Praxis

    • Umgang mit akuten Krisen
    • Den Körper mitnehmen: Atmung, Berührung, Verankerung im Hier und Jetzt, Titrierung
    • Balance von Anspannung und Entspannung (Wellen begleiten)
    • Arbeit mit Übertragung und Gegenübertragung
    • Problemorientierung, Lösungsorientierung und Potentialorientierung
    • Aufstellungsarbeit als „Trigger“
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen, Fallarbeit, Supervision

     

      5 Das System und Ich: das kollektive und das individuelle Bewusstsein in der Perspektive des LIP. Organisationsaufstellungen, Organisationsberatung und Supervision mit dem LIP

      • kollektive Erscheinungen des symbiotischen Einheits-, Gruppen- und Ich-Bewusstseins
      • Organisation und die Perspektive des Lebens-Integrations-Prozesses
      • Ordnungen und Grunddynamiken in Institutionen, Unternehmen und Teams
      • das „kollektive Gewissen“, die abhängige Liebe und „das Systemische“
      • Trauma und Struktur: Symptombildungen in Organisationen, Symptomverschiebungen
      • Individuum und Organisation, Resonanzen und Unterscheidungen
      • Familienstellen versus Organisationsaufstellung – Schnittstellen und Abgrenzungen
      • Unternehmerfamilie und Familienunternehmen
      • Supervisionsaufstellungen und Fall-Arbeit: der Ort der größten Kraft

      Praxis

      • Aufstellung von Organisationssystemen
      • Arbeit mit Aufstellungsmatrixen
      • Praxis der Supervisionsaufstellung
      • Aufstellungsarbeit in Beratung, Coaching, Supervision, Seelsorge
      • Übungen zu Stille, Wertschätzung, Allparteilichkeit
      • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

       

      6 Phänomenologische Haltung und Gegenwärtigkeit in Beratung und Aufstellungsarbeit – der Kern der Arbeit, vertieftes Handwerk und seine Hintergründe

      • anschauen was ist, ohne es verändern zu wollen
      • die Phänomenologie als innere Grundqualität der Aufstellungsarbeit
      • Schauen als Lösungsweg – wahrnehmen, zu sich kommen lassen, an sich wirken lassen
      • Subjektivität und Präzision, Konstruktivismus, Realismus und Phänomenologie
      • Wahrheit des Augenblicks und Wahrheit in Aufstellungen (was sehen wir da?)
      • Schatten-Arbeit: die Vorstellungen und das Lebendige
      • Phänomenologie: sich in den gegenwärtigen Augenblick entlassen (W. Giegerich)
      • verschiedene Beratungsansätze aus phänomenologischer Perspektive: systemische Beratung, klientenzentrierte Gesprächsführung, zirkuläres Fragen
      • die natürliche leichte Trance, dondirektiv / direktiv, ermöglichend / anaylsierend
      • Erstkontakt, Zielformulierungen, Nach-Arbeit?
      • Wahrnehmung und Stille. Geistige Liebe und Wahrhaftigkeit in der Beratung

      Praxis

      • Selbstwahrnehmung: der eigene Körper als Wahrnehmungsinstrument
      • Sehen: analytischer oder nondirektiver Blick
      • Wahrnehmungsebenen in der Aufstellungsarbeit – Navigation / Perspektiven / Zeit
      • Die Wahrheit des Moments und ihre Wirkung: Umgang mit Lösungssätzen
      • „Leiten“ und „Begleiten“
      • Qualität in der Aufstellungsarbeit
      • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

      7 Das erwachsene Selbst in der Aufstellungsarbeit: Bewusstsein und Liebe, Seele und Therapie

      • Resonanz IV: Wahrnehmen – Spüren, Fühlen und Denken ohne Identifizierung
      • geistige Geburt: bei sich sein – allein sein
      • die Bewegung der Seele als Wachstumsbewegung/Selbstwerdung
      • Introjekte, Symptome und Trigger als Werkzeuge der Seele
      • abhängige Liebe und Geistige Liebe bzw. Damals und Jetzt
      • Würdigung des Vergangenen und der eigenen Überlebensleistung
      • Freiheit und Autonomie – Identifizierung und Integration
      • Grenzen des Systemischen, der Lösungsorientierung und der Arbeit an sich selbst
      • sich sein lassen: die innere Vision des eigenen Lebens und die jugendlichen Ideen von Selbstverwirklichung
      • Der Lebens-Integrations-Prozess als Initiation in die Gegenwart, in die wirkliche Welt
      • der eigene innere Raum der Aufstellerin/des Aufstellers
      • Zeuge sein – Phänomenologie sich selbst und dem eigenen Leben gegenüber
      • wozu aufstellen? Die Seele und das Verkörperte

      Praxis

      • Aufstellungsarbeit vom inneren Ort des Erwachsenseins aus
      • Praxis des LIP: vom Sehen der Liebe, Dynamiken zwischen den Stufen
      • Übungen zu Achtsamkeit, Intuition und Tatsachenorientierung
      • Berührung mit anderen therapeutischen Wegen, Würdigung versus Pathologie
      • Phänomenologie und Konstruktivismus
      • Haltung: ohne Absicht, ohne Angst, ohne (abhängige) Liebe
      • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

      8 Einzelaufstellungen und Paare: Phänomenologie von Sexualität, Intimität und Beziehung

      • das Paar: systemische, tiefenpsychologische und geistige Grundlagen
      • Phasen des Paarlebens: intrauterine, kindliche und jugendliche Paarliebe
      • jenseits von „Beziehung“ – die Geburt der geistigen Liebe und das Ende des Kampfes
      • „Differenzierung“ – Selbstwerdung im Paarleben (Ulrich Clement)
      • Beziehungs-Integration – vom kindlichen Wunsch zum erwachsenen Bedürfnis (Malte Nelles)
      • Mann sein, Frau sein: Sexualität, Intimität und Freiheit
      • Sexuelle Biografie und Gegenwart
      • Dynamiken der heterosexuellen / homosexuellen / lesbischen Paarbeziehung 

      Praxis

      • Pacing II: Herstellen und Halten des „Kokons“
      • die Einzelaufstellung – Bodenanker, Figuren, Imagination
      • Wahrnehmungs- und Distanz-Übungen mit Paaren, Paar-Aufstellungen
      • Begegnung mit der eigenen Männlichkeit/Weiblichkeit
      • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
      • eigene Aufstellungen mit anderen Ausbildungsteilnehmenden, Fallarbeit, Supervision

      Reife, Alter und Tod: Lebensintegration, Kreativität und Hingabe

      Reife

      Geist-Bewusstsein: sich verwirklichen lassen

      • Resonanz V: „Wissen“ in Aufnahme von Spüren, Fühlen, Denken, Wahrnehmen
      • Menopause der Frau und des Mannes, Auszug der Kinder, das „verwaiste“ Paar
      • Hingabe und Meisterschaft – der Dienst an der inneren Vision des eigenen Lebens

      Alter

      Sehendes Einheitsbewusstsein: die Versammlung im Eigenen

      • Resonanz VI: „Sehen“ in Aufnahme von Spüren, Fühlen, Denken, Wahrnehmen, Wissen
      • die eigenen Eltern IV – Umgang mit den alten Eltern
      • Krankheit, Altersdemenz, Pflege, die integrative Funktion der Demenz
      • Großeltern- und Enkel-Dynamiken
      • das Alter als Spiel-Angebot

      Tod

      Die Auflösung der Form

      • Geburt und Tod als Grundphänomene, die Lebensfunktion von Trennung II
      • Sterben lassen, Sterbebegleitung und Stille
      • inneres Sterben und Wachstum
      • Aufstellungsarbeit und Tod, Abbruch

      Praxis

      • erweiterte Möglichkeiten der Aufstellungs- und Beratungsarbeit mit dem LIP, Anwendungen bei Symptomaufstellungen, Supervision, Fallarbeit u.a.m.
      • Übungen zu Präsenz und Halten des Raumes II
      • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
      • Aufstellungen unter Supervision
      • open space, Abschluss der Hauptstufe

      Nachfragen

      Zur Anmeldung

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