Ausbildung in phänomenologisch-systemischer Aufstellungsarbeit, Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und Beratung:

Grundstufe (1 Jahr), Kurs 11,

hat begonnen am 24.07.2026 in Halle (Saale),

Einstieg noch möglich bis zum 25.09.2026.

Willkommen. Sie finden hier eine Gelegenheit, im Laufe eines Jahres

  • sich selbst und Ihre wichtigsten Beziehungen genauer wahrzunehmen,
  • innerlich zu wachsen, persönlich wie beruflich,
  • die Grundlagen der Aufstellungsarbeit als Instrument der Selbsterkenntnis, der wirksamen Begleitung anderer Menschen und der eigenen Heilung zu lernen.

Ihr Gewinn

Die Grundstufe führt Sie praxisnah und selbsterfahrungsbezogen durch die Basis-Themen der Aufstellungsarbeit, sowohl in systemischer als auch in psychologischer Hinsicht. Sie folgt den jeweils auftauchenden persönlichen wie beruflichen Anliegen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie unterstützt darin nachhaltig Ihre persönliche wie berufliche Entwicklung. Sie kann es Ihnen ermöglichen, im eigenen Berufsfeld Elemente der Aufstellungsarbeit und ihrer Perspektiven anzuwenden.

Viele kommen mit einer beruflichen Frage: ein Team, das nicht zusammenfindet, ein Konflikt, der sich wiederholt, eine Rolle, die zu schwer geworden ist. In der Aufstellung zeigt sich dann meist, wo das Berufliche das Persönliche berührt — und umgekehrt. Beides gehört hierher.

Etwa zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchten die Aufstellungsarbeit nicht hauptberuflich ausüben. Sie kommen, weil sie Zeit und Gelegenheit für die eigene Entwicklung suchen. Das ist ein wunderbares Motiv — weitere sind nicht nötig.

Freitag, Samstag und Sonntag ist der Kurs für weitere Seminargäste offen — schauen Sie sich an, wie hier gearbeitet wird..

Inhalte

Selbsterfahrung mittels Aufstellungen und LIP nach Nelles an den eigenen Themen und Fällen, systemische Perspektiven, psychologische und geistige Hintergründe, phänomenologische Haltung und Methodik, je nach Bedarf praktische Übung.

In Kooperation mit dem Nelles Institut in Marmagen (Eifel) und dem LIP-Netzwerk Europa. Diese Weiterbildung wird als Grundstufe und damit als Voraussetzung für meine zweijährige Hauptstufe in Halle (Saale) sowie für die Hauptstufen aller europäischen Nellesintitute anerkannt.

Was lässt sich hier lernen? Thomas Geßner im Gespräch über die Grundstufe

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Mehr Informationen

Umfang der Grundstufe

20 Tage in fünf Kursteilen, insgesamt 150 UE. Am Freitag, Samstag und Sonntag ist der Kurs für weitere Seminarteilnehmer offen, um das Spektrum für Selbsterfahrung, Wahrnehmung und Reflexion zu erweitern. Am Montag bleibt die Ausbildungsgruppe unter sich – zur Reflexion und Theoriebildung, für besonders persönliche Anliegen und Fälle sowie für praktisches Üben unter Anleitung. Zum Abschluss erhalten alle eine Weiterbildungsbescheinigung.

Für Übernachtung und Verpflegung sorgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst.

Veranstaltungsort

Saltlabs Glaspalast im Innenhof des „Koffij“, Saltlabs Workspace & Coffee, Leipziger Straße 70, 06108 Halle (Saale)

Anreise: vom Hauptbahnhof Halle 8 min zu Fuß Richtung Stadtzentrum. Parken kann man in der fußläufigen Umgebung.

> Der Einstieg ist bis zum 2. Modul möglich. Bei Verhinderung kann man einzelne Module ohne weitere Kosten im nachfolgenden Kurs XII nachholen. >

Termine Kurs XI

24.07. – 27.07.2026
25.09. – 28.09.2026
20.11. – 23.11.2026
09.04. – 12.04.2027
11.06. – 14.06.2027

Kurszeiten

Freitags 10:00 – 18:00 offenes Seminar
Samstags 10:00 – 18:00 offenes Seminar
Sonntags 10:00 – 15:00 offenes Seminar
Montags 10:00 – 15:00 Reflexionstag nur für Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer

Termine Kurs XII

17.09. – 20.09.2027
19.11. – 22.11.2027
21.01. – 24.01.2028
31.03. – 03.04.2028
16.06. – 19.06.2028

 

Investition Grundstufe

2.700,00 € bei Einmalzahlung zur Anmeldung oder
2.800,00 € bei Zahlung in zwei Raten zu je 1.400,00 €, 1. Rate zur Anmeldung und 2. Rate zum 01.12.2026

Ein Ausbildungsplatz wird mit dem ersten Zahlungseingang verbindlich reserviert. Übernachtung und Hauptmahlzeiten sind im Preis nicht inbegriffen.

Nachfragen

Zur Anmeldung

 

Themen / Curriculum

Ordnungen und Grunddynamiken in Familien und anderen Gruppen

– Bindung und Zugehörigkeit aus der Sicht der menschlichen Bewusstseinsstufen
– Ausgleich und Ordnung nach der Zeit / Funktion und Wirkungsweise des Gewissens
– Herkunftsfamilie und Gegenwartsfamilie / Bindungsliebe, Entwicklung und „Verstrickung“
– die eigenen Eltern, Geschwisterdynamiken, Zwillinge

Grundzüge und Perspektiven des Bewusstseinsmodells nach Wilfried Nelles

– Embryonalzeit (Symbiotisches Einheitsbewusstsein)
– Kindheit (Wir- oder Gruppenbewusstsein)
– Pubertät (Ich-Bewusstsein)
– Erwachsensein (Selbst-Bewusstsein)
– der Lebens-Integrations-Prozess, Praxis und Einführung in die Theorie
– Perspektiven des LIP für die Aufstellungsarbeit und darüber hinaus

Paarleben und Elternschaft

– die Paar-Ebene / Mann sein, Frau sein / Vaters Tochter, Mutters Sohn
– die Eltern-Ebene / Vater sein, Mutter sein / Paarsystem, Kindersystem, Familiensystem
– Kinderlosigkeit, Fehlgeburt, Abtreibung, Adoption
– Schuld und Unschuld / Opfer sein – Täter sein / Missbrauchsdynamiken

Seele, Krankheit und Symptom

– „Ich folge dir.“ / „Lieber ich als du.“ – zur seelischen Funktion von Krankheit
– Einführung in die Symptomaufstellung / Symptome als Wegweiser
– die Seele und ihr Drang zur Ganzheit
– Umgang mit Trauma in der Aufstellungsarbeit / die sichere Gegenwart

Arbeit und Beruf

– systemische Organisationsdynamiken und das persönliche Erleben
– Beruf und Berufung / Geld und Erfolg
– Selbständigkeit, Angestelltsein / Mobbing / ‚Burnout’
– Aufstellungsarbeit im Kontext des eigenen Berufsfeldes

Methodische Grundlagen der Aufstellungsarbeit

– mehrschichtige Kommunikation in der Aufstellung
– repräsentative Wahrnehmung, Rolle und Stellvertreter
– Auftragsklärung / Übertragung und Gegenübertragung
– Jetzt und Damals / Primär- und Sekundärgefühle
– erwachsene und kindliche Perspektive / Arbeit mit und an der Grenze

Die innere Haltung in der Aufstellungsarbeit

– Phänomenologie: Liebe zur Wahrheit des Augenblicks
– Selbstwahrnehmung, Resonanz (Pacing) und Vertrauen
– Umgang mit Widerständen bei Klienten und bei sich selbst
– der gute Ort des Helfens / das angemessene Nichthelfen

Anfänge eigener Aufstellungspraxis

unter Anleitung aufstellen mit folgenden Schwerpunkten:
– klassisches Familienstellen / Bewegungen der Seele
– holding space / Ebenen der Wahrnehmung
– „Leiten“ einer Aufstellung: ohne Absicht, ohne Furcht, ohne kindliche Liebe
– „Lösungs“ – Sätze und andere Interventionen / die Illusion der Lösung
– Systemaufstellung im Einzelsetting / Arbeit mit Bodenankern und Figuren

Die Reihenfolge und Gewichtung der einzelnen Inhalte und Themen ergibt sich aus dem laufenden Prozess der Fortbildungsgruppe. Eigene Vorschläge der Teilnehmer sind willkommen. Phänomenologische Aufstellungsarbeit bedeutet schon im Prozess der Weiterbildung: Ich lasse mich auf das ein, was jetzt ist. Veränderungen gehören dazu.

Nachfragen

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