Hauptstufe (2 Jahre), Beginn 12.09.2024, Halle (Saale)

Übersicht

Die zweijährige Hauptstufe in phänomenologischer Aufstellungsarbeit, Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und Beratung berührt in geschlossener Gruppe alle Aspekte dieser Arbeit, welche zu ihrer beruflichen Ausübung nötig sind. Das Ziel dieser Weiterbildung ist es, Ihnen eine solide Basis in phänomenologischer Haltung und Vorgehensweise zu geben sowie ihre professionelle Anwendung in der Aufstellungsarbeit, im Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Nelles) und in Beratungskontexten zu erlernen bzw. weiter zu entwickeln.

Die Teilnehmenden werden von mir und den Gastdozenten in ein tiefes Verständnis für unsere seelischen Bewegungen und die Entwicklung unseres Bewusstseins begleitet. Sie durchdringen die Hintergründe der Aufstellungsarbeit mittels ganzheitlichem Erfahrungslernen und trainieren die eigene Wahrnehmungsfähigkeit.

Sie haben Gelegenheit zu gemeinsamer praktischer Arbeit sowie zur intensiven Selbstbegegnung, um ihre Fähigkeiten und Ihr Selbstvertrauen in der beruflichen Arbeit mit Einzelnen und mit Gruppen zu unterstützen. Unabhängig von der Anwendung im beruflichen Kontext bietet die Hauptstufe unzählige Gelegenheiten und Anregungen für das ganz persönliche Wachstum.

In einer völlig auf die Gegenwart und ihre Erscheinungen bezogenen Haltung werden methodisch alle aus meiner Sicht nützlichen Formate der Aufstellungsarbeit gelehrt, in Selbsterfahrung erlebt, reflektiert und geübt:

  • in phänomenologisch-systemischer Perspektive: System-, Symptom-, Paar-, Supervisions,- und Organisationsaufstellungen u.a.m.,
  • in existentieller Perspektive: Bewusstseinsmodell und Lebens-Integrations-Prozess (LIP) nach Nelles und seine Anwendungen in Aufstellungsarbeit und Beratung,
  • die phänomenologische Arbeitsweise in Einzel-, Paar- und Gruppen-Settings sowie im Business-Bereich und in der Beratung.

Für wen

Die Hauptstufe ist offen für Absolventinnen und Absolventen der einjährigen Grundstufe bei Geßner Aufstellungen bzw. am Nelles Institut, außerdem für Menschen mit vergleichbarer Aufstellungserfahrung aus dem im weitesten Sinne begleitenden Feld, etwa Seelsorger, Therapeutinnen, Coaches, Medizinerinnen, Pädagogen. Letztere werden gebeten, zur gegenseitigen Orientierung vorher bei mir ein Seminar zu besuchen.

Kooperationen

Ich kooperiere mit dem Nelles Institut (Marmagen/Berlin) als dem Ursprung des Bewusstseinmodells und des LIP nach Nelles sowie mit meiner Frau Melanie Geßner als Expertin für die Beratung von Menschen mit Missbrauchserfahrungen. Dr. Wilfried Nelles und Malte Nelles werden je drei Tage in einem Kurs übernehmen, Melanie Geßner wird ein Special zu ihrem Thema einbringen.

Teilnehmende meiner Ausbildungen können gegen eine Hospitationsgebühr bei den offenen Seminaren des Nelles Instituts hospitieren, genau wie Ausbildungsteilnehmende von dort in meinen offenen Kursen hospitieren dürfen.

Anerkennungen

Die Hauptstufe ist von der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) gemäß ihren Weiterbildungs-Richtlinien anerkannt.

Wer daher für sich selbst eine Anerkennung als Systemaufstellerin / Systemaufsteller bei der DGfS anstrebt, absolviert unabhängig von mir und zusätzlich zu den hier ausgeschriebenen 36 internen Kurstagen (288 UE) 11 weitere externe Tage (88 UE): 5 Tage Aufstellungstraining in selbst organisierten Peergruppen sowie 6 Tage Hospitation bei anerkannten Systemaufstellern (DGfS), also insgesamt 46. Dies wird zum Ausbildungsende dann von mir bestätigt.

Die Hauptstufe ist außerdem vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt als berufliche Bildungsmaßnahme zur Bildungsfreistellung anerkannt. Teilnehmende können daher für die Kurstage bei ihren Arbeitgebern Bildungsurlaub beantragen.

 

Kurszeiten, Ort und Termine

Kurszeiten

Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 10:00 – 18:00,
Sonntag 10:00 – 16:00

Ausbildungsort

Volkspark Halle, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale), „Kleiner Saal“ (250 qm) oder Entsprechendes

Termine Hauptstufe IV, 2024 – 2026

12.09. – 15.09.2024 Kurs 1, Einführung / Das symbiotische Einheitsbewusstsein: ungeborenes Kind, abhängige Liebe und Geburt. Thomas Geßner

05.12. – 08.12.2024 Kurs 2, Das Wir-Bewusstsein und die Kindheit: Herkunftsfamilie, Gefühle und Gewissen. Thomas Geßner 

06.03. – 09.03.2025 Kurs 3, Das Ich-Bewusstsein und die Jugend: Gegenwartsfamilie, Ich-Bildung, Denken, „Trauma“ und Krankheit. Thomas Geßner, Gastdozentin: Melanie Geßner, Halle (Saale)

12.06. – 15.06.2025 Kurs 4, Inneres Leiden, Neurose und psychische Symptombildungen – tiefen-psychologische Fundierung. Gastdozent: Malte Nelles, Berlin

04.09. – 07.09.2025 Kurs 5, Das System und Ich: Organisation, Bewusstsein und  Aufstellungsarbeit. Thomas Geßner

04.12. – 07.12.2025 Kurs 6, Phänomenologische Haltung und Gegenwärtigkeit in Aufstellungsarbeit und Beratung. Thomas Geßner 

05.03. – 08.03.2026 Kurs 7, Das Selbst-Bewusstsein: Liebe, Bewusstsein und Therapie. Gastdozent: Dr. Wilfried Nelles, Marmagen (Eifel)

11.06. – 14.06.2026 Kurs 8, Einzelaufstellungen und Paare, Phänomenologie von Sexualität, Intimität und Beziehung. Thomas Geßner

03.09. – 06.09.2026 Kurs 9, Reife, Alter und Tod – Lebensintegration, Kreativität und Hingabe. Abschluss der Ausbildung. Thomas Geßner

Versäumte Kursteile können ohne weitere Kosten bei den offenen Hallenser Grundstufenkursen, den Supervisionswochenenden oder in der nachfolgenden Hauptstufe V nachgeholt werden.

 

Investition

Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten

4.300,00 € als Frühbuchertarif bei Anmeldung und Einzahlung bis 01.03.2024 

4.500,00 € in 2 Raten a 2.250,00 € zur Anmeldung und zum 01.09.2025

4.700,00 € in 4 Raten a 1.175,00 € zur Anmeldung und jeweils zum 01.03.2025, 01.09.2025, 01.03.2026

Hinweis: Übernachtungen und Mahlzeiten sind nicht im Preis enthalten.

Nachfragen

Zur Anmeldung

Curriculum

Die neun Kursteile führen durch das thematische Spektrum dieser Ausbildung und enthalten jeweils aktuelle Ausführungen zur Theorie und Methodik, praktische Übungen, ausführliche Selbsterfahrung mittels Aufstellungen sowie Supervision.

 

1 Einführung in die Ausbildung und in die Aufstellungsarbeit / Das Symbiotische Einheitsbewusstsein: ungeborenes Kind, abhängige Liebe und Geburt. Thomas Geßner

  • Einführung in die Ausbildung, Geschichte und Entwicklungen in der Aufstellungsarbeit
  • Bert Hellinger und Nachfolgende: klassisches Familienstellen, Strukturaufstellungen, Bewegungen der Seele
  • Aufstellungsarbeit und aktuelle therapeutische Schulen
  • Resonanzphänomene, Rolle und stellvertretende Wahrnehmung
  • die Entwicklung des körperlichen Mitschwingens in Symbiose (Spüren)
  • das Modell zur Evolution des Bewusstseins nach Wilfried Nelles
  • die abhängige Liebe als Bewegung des Überlebens/der Anpassung
  • die Selbst- oder geistige Liebe (innere Vision) als Bewegung der Selbstwerdung
  • Zeugung, Schwangerschaft, Geburt, Abbruch, Fehlgeburt, verlorener Zwilling
  • Übernommenes, Trauma und andere intrauterine Anpassungsleistungen
  • das Paradigma der Geburt: Trennung, Entstehung und Funktion von Trauma und Ideal
  • Mehrgenerationenphänomene: die Inkarnation von Geschichten
  • Archetypen des Symbiotischen Einheitsbewusstseins, Körpergedächtnis und Seele
  • kollektive Erscheinungen des Symbiotischen Einheitsbewusstseins

Praxis 

  • Auftragsklärung I: Ich, mein Klient/meine Klientin und die Gruppe
  • Übertragung / Gegenübertragung und die eigenen Eltern
  • Fokus, Kommunikation und Energie in Aufstellungen
  • Übungen zu innerer Sammlung und Stille
  • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
  • Aufstellungsarbeit als Körper- und als Seelen-Arbeit
  • körperliche und seelische Resonanzphänomene
  • Übungen zu Pacing, Atem, sicherer Gegenwart, Raum halten I
  • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

 

2 Das Gruppenbewusstsein und die Kindheit: Herkunftsfamilie, Gefühle und Gewissen. Thomas Geßner

    • Resonanz II: körperliches Mitschwingen über die Distanz zum Gegenüber (Fühlen)
    • wie das Kind liebt: abhängige Liebe – Kooperation gegen Sicherheit
    • Ordnungen der abhängigen Liebe – die Koordinaten des Wir-Bewusstseins
    • Bindung, Zugehörigkeit, Ausgleich, Ordnung nach der Zeit
    • Das Gewissen als Sicherheits- und Zugehörigkeitsorgan – der Kitt des „Systemischen“
    • „Verstrickung, Lösung, (unterbrochene) Hinbewegung“: jetzt und damals
    • die zwei gleichzeitigen Leben des Kindes (James Hillman, Eicheltheorie)
    • kindliche Symptombildung als Anpassungsleistung der abhängigen Liebe
    • Kindheit als Quelle der Kraft wie als Quelle späterer „Neurosen“ (Sitz im Leben)
    • die Herkunftsfamilie: Geschwister, Zwillinge, tote Geschwister, Adoption, Pflegekinder, Patchworkfamilie
    • die eigenen Eltern, das Nehmen bzw. Verlassen derselben und erste Konsequenzen
    • gesellschaftlicher Rahmen: kollektive Erscheinungen des Gruppenbewusstseins

     Praxis

    • Primär-, Sekundär- und übernommene Gefühle
    • Übungen zu einer nondirektiven und wertschätzenden Beratungshaltung
    • Kommunikation in der Aufstellung, Interventionen, Aufbau, Abschluss
    • Erscheinungsweisen der abhängigen Liebe sehen lernen
    • die Arbeit mit dem „inneren Kind“ von der sicheren Gegenwart aus
    • Aufstellungsarbeit als Symptomaufstellung – wohin führt das Symptom?
    • Beratung: „Hypothesenbildung“ und „Entscheidung“ – angewandte Phänomenologie
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • Aufstellung von Herkunftsfamilien unter Anleitung, Fallarbeit, Supervision

    3 Das Ich-Bewusstsein und die Jugend: Gegenwartsfamilie, das Denken und „Trauma“. Thomas Geßner

    • Resonanz III: körperliches Mitschwingen im Virtuellen: Denken als rationaler Modellbau
    • Pubertät: abhängige (kindliche) Liebe in der Negation – Rebellion zur Sicherheit
    • Das notwendige Nein: die Lösung aus der Familie
    • Autonomie als unvermeidbares jugendliches Missverständnis
    • jugendliche Symptombildung als Anpassungsleistung abhängiger Liebe in der Negation
    • Pubertät: Männliches und Weibliches I, Suche, Familiengründung
    • die Gegenwartsfamilie: Sexualität und Liebe, Partnerschaftsformen
    • Elternschaft, Kinder, Leben in  der Patchworkfamilie, die eigenen Eltern III
    • Opferstatus und verinnerlichte Kindheit: du bist mehr als deine Geschichte
    • Übergriff, Missbrauch, Täter-Opfer-Dynamiken, Schuld
    • „Trauma“ und die  Inflation des Trauma-Begriffs
    • „Trauma“: Phänomenologie, Begleitung und Entspannung
    • gesellschaftlicher Rahmen: kollektive Erscheinungen des Ich-Bewusstseins

    Praxis

    • Auftragsklärung II: das Anliegen als Teil und Ausdruck der Neurose
    • Gesprächsführung, wahrnehmen und würdigen
    • Hypothesen, kurztherapeutischen Interventionen
    • die Rolle der eigenen Anliegen als Aufsteller und Aufstellerin
    • Ordnungen des Helfens, das angemessene Nicht-Helfen
    • die Arbeit mit dem Nein, Widerstände als Loyalitäten / Sicherheitsgeländer
    • Aufstellungsarbeit zur ganzheitlichen Distanzregulierung und Trauma-Entspannung
    • die Arbeit mit Runden
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • Aufstellung von Gegenwartsfamilien unter Anleitung, Fallarbeit, Supervision

     

    4 Inneres Leiden, Neurose und psychische Symptombildung -Tiefenpsychologische Fundierungen. Außerdem ein Special zum Beziehungs-Integrations-Prozess (BIP). Malte Nelles (Berlin)

    • Neurose und Seele – (Wolfgang Giegerich)
    • Eicheltheorie (James Hillmann)
    • Neurosenbildung und Ideal – Funktion von Illusionen und Weltbildern
    • die Neurose als das Gewissen des Denkens: Wächterfunktion des neurotischen Musters
    • Psychische und psychologische Krankheiten (W. Giegerich)
    • Sinn und Grenzen einer diagnostischen Perspektive
    • Reale Erfahrung, Verdrängung und konstruierte Erinnerung
    • Körper und Seele in der Wechselwirkung: Psychosomatik und Somatopsychologie
    • Ausgewählte Symptombildungen in der Praxis: Depression,Angst, Sucht, Bulimie, Suizid
    • Persönliches Leiden und sekundärer Krankheitsgewinn
    • Was heilt? (W. Giegerich)

    Praxis

    • Arbeit mit Übertragung und Gegenübertragung bei ausgewählten Symptomatiken
    • Lösungsorientierung und Potentialorientierung
    • Aufstellungsarbeit als Konfrontationstherapie
    • Unterstützende und aufdeckende Arbeit
    • Umgang mit akuten Krisen
    • Den Körper mitnehmen: Atmung, Berührung, Verankerung im Hier und Jetzt
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen 

     

    5 Phänomenologische Haltung und Gegenwärtigkeit in Beratung und Aufstellungsarbeit – vertieftes Handwerk und seine Hintergründe. Thomas Geßner

    • anschauen was ist, ohne es verändern zu wollen
    • die Phänomenologie als innere Grundqualität der Aufstellungsarbeit
    • Schauen als Lösungsweg – wahrnehmen, zu sich kommen lassen, an sich wirken lassen
    • Subjektivität und Präzision, Konstruktivismus, Realismus und Phänomenologie
    • Wahrheit des Augenblicks und Wahrheit in Aufstellungen (was sehen wir da?)
    • Schatten-Arbeit: die Vorstellungen und das Lebendige
    • Phänomenologie: sich in den gegenwärtigen Augenblick entlassen (W. Giegerich)
    • verschiedene Beratungsansätze aus phänomenologischer Perspektive: systemische Beratung, klientenzentrierte Gesprächsführung, zirkuläres Fragen
    • die natürliche leichte Trance, dondirektiv / direktiv, ermöglichend / anaylsierend
    • Erstkontakt, Zielformulierungen, Nach-Arbeit?
    • Wahrnehmung und Stille. Geistige Liebe und Wahrhaftigkeit in der Beratung

    Praxis

    • Selbstwahrnehmung: der eigene Körper als Wahrnehmungsinstrument
    • Sehen: analytischer oder nondirektiver Blick
    • Wahrnehmungsebenen in der Aufstellungsarbeit – Navigation / Perspektiven / Zeit
    • Die Wahrheit des Moments und ihre Wirkung: Umgang mit Lösungssätzen
    • „Leiten“ und „Begleiten“
    • Qualität in der Aufstellungsarbeit
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

    6 Das System und Ich: Organisation und Bewusstsein in der Perspektive des LIP, Organisationsaufstellungen und -beratung mit dem LIP. Thomas Geßner

    • kollektive Erscheinungen des symbiotischen Einheits-, Gruppen- und Ich-Bewusstseins
    • Organisation und die Perspektive des Lebens-Integrations-Prozesses
    • Ordnungen und Grunddynamiken in Institutionen, Unternehmen und Teams
    • das „kollektive Gewissen“, die abhängige Liebe und „das Systemische“
    • Trauma und Struktur: Symptombildungen in Organisationen, Symptomverschiebungen
    • Individuum und Organisation, Resonanzen und Unterscheidungen
    • Familienstellen versus Organisationsaufstellung – Schnittstellen und Abgrenzungen
    • Unternehmerfamilie und Familienunternehmen
    • Supervisionsaufstellungen und Fall-Arbeit: der Ort der größten Kraft

    Praxis

    • Aufstellung von Organisationssystemen
    • Arbeit mit Aufstellungsmatrixen
    • Praxis der Supervisionsaufstellung
    • Aufstellungsarbeit in Beratung, Coaching, Supervision, Seelsorge
    • Übungen zu Stille, Wertschätzung, Allparteilichkeit
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

     

    7 Selbst-Bewusstsein, erwachsene Liebe und Therapie – Psychologie der Gegenwart, Spiritualität und Lebensintegrationsprozess. Dr. Wilfried Nelles (Marmagen, Eifel)

    • Resonanz IV: Wahrnehmen – Spüren, Fühlen und Denken ohne Identifizierung
    • geistige Geburt: bei sich sein – allein sein
    • das Paradigma der Geistigen Liebe als Wachstumsbewegung/Selbstwerdung
    • abhängige Liebe und Geistige Liebe bzw. Damals und Jetzt
    • Identifizierung und Integration, Freiheit und Autonomie
    • Grenzen des Systemischen, der Lösungsorientierung und der Arbeit an sich selbst
    • sich lassen: die innere Vision des eigenen Lebens und die Idee der Selbstverwirklichung
    • Der Lebens-Integrations-Prozess als Initiation in die Gegenwart, in die wirkliche Welt
    • der eigene innere Raum der Aufstellerin/des Aufstellers
    • Zeuge sein – Phänomenologie sich selbst und dem eigenen Leben gegenüber
    • Würdigung des Vergangenen und der eigenen Überlebensleistung
    • wozu aufstellen? Das Geistige und das Lebendige II

    Praxis

    • Aufstellungsarbeit vom inneren Ort des Erwachsenseins aus
    • Praxis des LIP: vom Sehen der Liebe, Dynamiken zwischen den Stufen
    • Übungen zu Achtsamkeit, Intuition und Tatsachenorientierung
    • Berührung mit anderen therapeutischen Wegen, Würdigung versus Pathologie
    • Phänomenologie und Konstruktivismus
    • Haltung: ohne Absicht, ohne Angst, ohne (abhängige) Liebe
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen

     

    8 Reife, Alter und Tod: Lebensintegration, Kreativität und Hingabe. Thomas Geßner

    Reife

    Geist-Bewusstsein: sich verwirklichen lassen

    • Resonanz V: „Wissen“ in Aufnahme von Spüren, Fühlen, Denken, Wahrnehmen
    • Menopause der Frau und des Mannes, Auszug der Kinder, das „verwaiste“ Paar
    • Hingabe und Meisterschaft – der Dienst an der inneren Vision des eigenen Lebens

    Alter

    Wissendes Einheitsbewusstsein: die Versammlung im Eigenen

    • Resonanz VI: „Sehen“ in Aufnahme von Spüren, Fühlen, Denken, Wahrnehmen, Wissen
    • die eigenen Eltern IV – Umgang mit den alten Eltern
    • Krankheit, Altersdemenz, Pflege, die integrative Funktion der Demenz
    • Großeltern- und Enkel-Dynamiken
    • das Alter als Spiel-Angebot

    Tod

    Die Auflösung der Form

    • Geburt und Tod als Grundphänomene, die Lebensfunktion von Trennung II
    • Sterben lassen, Sterbebegleitung und Stille
    • inneres Sterben und Wachstum
    • Aufstellungsarbeit und Tod, Abbruch

    Praxis

    • erweiterte Möglichkeiten der Aufstellungs- und Beratungsarbeit mit dem LIP, Anwendungen bei Symptomaufstellungen, Supervision, Fallarbeit u.a.m.
    • Übungen zu Präsenz und Halten des Raumes II
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • Aufstellungen unter Supervision
    • open space, Abschluss

    9 Einzelaufstellungen und Paare: Phänomenologie von Sexualität, Intimität und Beziehung. Thomas Geßner

    • das Paar: systemische, tiefenpsychologische und geistige Grundlagen
    • Phasen des Paarlebens: intrauterine, kindliche und jugendliche Paarliebe
    • jenseits von „Beziehung“ – die Geburt der geistigen Liebe und das Ende des Kampfes
    • „Differenzierung“ – Selbstwerdung im Paarleben (Ulrich Clement)
    • Beziehungs-Integration – vom kindlichen Wunsch zum erwachsenen Bedürfnis (Malte Nelles)
    • Mann sein, Frau sein: Sexualität, Intimität und Freiheit
    • Sexuelle Biografie und Gegenwart
    • Dynamiken der heterosexuellen / homosexuellen / lesbischen Paarbeziehung 

    Praxis

    • Pacing II: Herstellen und Halten des „Kokons“
    • die Einzelaufstellung – Bodenanker, Figuren, Imagination
    • Wahrnehmungs- und Distanz-Übungen mit Paaren, Paar-Aufstellungen
    • Begegnung mit der eigenen Männlichkeit/Weiblichkeit
    • Selbsterfahrung durch Aufstellung eigener Themen
    • eigene Aufstellungen mit anderen Ausbildungsteilnehmenden, Fallarbeit, Supervision

    Nachfragen

    Zur Anmeldung

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